Hypoxie
Über 20 Jahre Erfahrung mit Hypoxie-Spezialsystemen erleichtern die Vorakklimatisation und steigern Leistungsfähigkeit und Erfolgschancen am Gipfel um ein Vielfaches. Mit Unterstützung von Experten, können Sie sich zuhause akklimatisieren. Ganz einfach, mit dem weltweit einzigen Schlafzelt, das den Sauerstoffgehalt auf 7000m simuliert. Perfekt, um sich auf große Höhen vorzubereiten!
2002 haben wir begonnen, Hypoxie Systeme zur Vorbereitung für Expeditionen zu verwenden, seit 2016 ermöglichen wir Everest Expeditionen mit Vorakklimatisierung im Hypoxie Zelt. 2018 führten wir als erster Everest-Anbieter eine erfolgreiche Everest Expedition in weniger als drei Wochen durch. Alle Expeditionsteilnehmer erreichten den Gipfel nach 21 Tagen. Eine Revolution in der Everest-Geschichte. Seitdem haben wir die Flash™ Expedition fix im Programm. Inzwischen haben wir die schnellste Everest Expedition von London bis zum Gipfel des Mount Everest und zurück nach London in unter 7 Tagen durchgeführt. K2 in 21 Tagen, Manaslu in 12 Tagen, Ama Dablam in 8 Tagen und Broad Peak in 14 Tagen.
Was ist Hypoxie und wie wirkt sich diese auf den menschlichen Körper aus ?
Durch den geringeren barometrischen Druck in großen Höhen, sinkt der Sauerstoffgehalt in der Atemluft rapide ab. Dies wird als hypobare Hypoxie bezeichnet. Ein verringerter Sauerstoffanteil in der Atemluft (Hypoxie) durch einen geringen Umgebungsluftdruck (Hypobarie). Diese Hypoxie führt im menschlichen Körper zu einer Reihe von verschiedenen Reaktionen. Die relevantesten sind dabei eine Steigerung der Atemfrequenz (Hyperventilation), Bluteindickung durch einen gesteigerten Harndrang, Anstieg der Herzfrequenz sowie ein Anstieg des Herzminutenvolumens.
Akute Hypoxie reduziert auch die individuelle Leistungsfähigkeit deutlich, da der geringere Sauerstoffpartialdruck in großen Höhen die Sauerstoffaufnahme ins Blut und damit die aerobe Energiegewinnung einschränkt. Dies führt in der Folge zu einem Rückgang der maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂max), was vor allem Ausdauerleistungen stärker beeinträchtigt als kurze und intensive, anaerobe Belastungen. Die Ermüdung tritt früher ein, da der Körper schneller auf anaerobe Stoffwechselwege umschaltet und Laktat akkumuliert. Herzfrequenz und Atemfrequenz steigen, um den Sauerstoffmangel teilweise zu kompensieren, was jedoch die Leistung nicht vollständig erhält. Insgesamt verschiebt sich die Leistungsgrenze nach unten, besonders bei höherer Belastungsdauer und -intensität.
Wichtig zu wissen ist: keine dieser körperlichen Reaktionen ist irreversibel. Steigt der Sauerstoffgehalt in der Atemluft an, nähern sich alle Parameter innerhalb kürzester Zeit ihren Ausgangswerten an. Genauso zeigt der menschliche Körper charakteristische Anpassungsreaktionen, wenn er längerer Zeit Hypoxie ausgesetzt ist.
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