Volcanic Seven Summits

SüdamerikaOjos del Salado
(6893 m)
3700 m Prominenz
AfrikaKilimanjaro
(5895 m)
5500 m Prominenz
AsienDamavand
(5671 m)
4600 m Prominenz
EuropaElbrus
(5642 m)
4700 m Prominenz
NordamerikaPico de Orizaba
(5636 m)
4900 m Prominenz
AustralozeanienGiluwe
(4368 m)
2400 m Prominenz
AntarktikaMount Sidley
(4285 m)
2300 m Prominenz

 

 

Christoph Höbenreich

Lukas Furtenbach

Vier Abenteuerreisen zu den höchsten Vulkanen der sieben Kontinente!

Die jeweils höchsten Vulkane aller Kontinente bilden zusammen die „Volcanic Seven Summits“, eine besonders exklusive und schöne Sammlung von Weltbergen. Während die bekannten „Seven Summits“ (die höchsten Gipfel aller Kontinente) bereits von mehreren hundert Bergsteigern erreicht wurden, wurden die Volcanic Seven Summits erst von einer kleinen Handvoll Menschen bestiegen. Vulkane sind der Inbegriff der Naturgewalt. Die gigantischen Berge sind spektakuläre Zeichen der kolossalen Prozesse im Erdinneren, die die Kontinente bewegen. Feuerberge sind magische Orte. Nirgendwo sonst wird Geologie so lebendig und eindrucksvoll sicht- und spürbar. Kaum ein Berggipfel vermittelt ein so starkes Gefühl, sprichwörtlich „über den Dingen zu stehen“ wie ein allein stehender Vulkanriese, der sich mehrere Kilometer hoch über das Tiefland erhebt (s. Prominenz).

Träumen Sie von einer neuen, außergewöhnlichen Herausforderung? Wir bieten die ultimative Expeditionsreihe zu den höchsten Vulkanen auf allen sieben Kontinenten im „Doppelpack“

Unsere Logistik ist einzigartig: Wir kombinieren die Vulkane von jeweils zwei Kontinenten zu einer Reise. Mit unserem ausgeklügelten Flug- und Reiseplan optimieren wir Zeitbedarf, Akklimatisationsverlauf, Gipfelchancen und Erfolgserlebnis. Durch die sorgfältig geplante Reiseroute, ansässige Logistikpartner vor Ort und die perfekte Abstimmung der idealen klimatischen Reisezeiten lassen sich alle vier Expeditionsreisen jeweils innerhalb von 2 bis 3 Wochen realisieren. Die Kombination zweier herausragender Berge von Weltformat in einer spektakulären Reise bietet doppeltes Erlebnis und doppelte Gipfelchancen bei kurzer Gesamtreisedauer! Unsere weltweit einzigartige Expeditionsreihe der Volcanic Seven Summits umfasst vier spektakuläre Reisen zu den höchsten Vulkanen der Erde im Doppelpack: 

 

Hier gelangen Sie zu den einzelnen Reisen:

Elbrus (5.642 m) +
Damavand (5.671 m)
15.-29. Jul 2017, 22. Apr-06. Mai 2017 SKITOUR
Giluwe (4.368 m) +
Kilimanjaro (5.895 m)
13. - 31. Aug 2017
Pico de Orizaba (5.636 m) +
Ojos del Salado (6.893 m)
27. Dez 2016 -
17. Jan 2017
Mount Sidley (4285 m) 05. - 23. Jan 2017

 

Die Besteigung der Vulkane ist sehr abwechslungsreich und vielfältig: Der Bogen spannt sich vom anspruchsvollen, tropischen Urwaldtrekking in teilweise weglosem Gelände über Höhenbergsteigen auf subtropische Wüstenberge und Hochgebirgsgletscher bis zur Erstbegehung einer neuen Route auf einen der abgelegensten und seltenst besuchten Polarberge der Erde nahe dem Südpol. Die höchsten Vulkane der Erde sind das ambitionierte Ziel unserer einzigartigen Expeditionsreihe, initiiert und geplant von den Tiroler Bergsteigern und Geographen Christoph Höbenreich und Lukas Furtenbach. Die Organisation durch den innovativen österreichischen Alpinreiseveranstalter und Spezialisten für exklusive Bergreisen Furtenbach Adventures und die professionelle Leitung durch staatlich geprüfte Berg- und Skiführer sind die besten Voraussetzungen für spannende und erfolgreiche Expeditionen.  


Ojos del Salado (6.893 m)

Argentinien-Chile 

Der Nevado Ojos del Salado („Schneeberg der Salzaugen“) ist ein massiver und mit Fumarolentätigkeit aktiver Stratovulkan in den Anden an der argentinisch-chilenischen Grenze. Durch die Lage in der Atacama Hochwüste mit ihren bizarr türkisfarbenen Salzseen herrscht extrem trockenes Wüstenklima mit geringem Niederschlag, meist klaren und klirrend kalten Nächten und strahlenden Tagen. Der „Ojos“ ist der höchste Berg Chiles und der höchste Vulkan der Erde sowie nach dem nur 69 Meter höheren Aconcagua (6962 Meter) der zweithöchste Berg in Südamerika und der gesamten westlichen Hemisphäre. Der Aconcagua wurde lange Zeit als Vulkan angesehen. Doch heute besteht geologischer Konsens, dass der höchste Berg Südamerikas kein Vulkan ist sondern auch abgelagertem, vulkanischem Gestein besteht, das nachträglich bis in seine heutige Höhe und Form gehoben wurde. Der Aufstieg erfordert anstrengendes Höhentrekking, der Gipfelanstieg selbst eine leichte Kletterei. Der Ojos del Salado hat zwar keine so formschöne Gestalt wie andere Berge der Anden. Doch als hoher Wüsten-Sechstausender bietet er die perfekte Mischung aus Wüstenabenteuer und Höhenbergsteigen in Einsamkeit, Unberührtheit und schier grenzenloser Weite.


Kilimanjaro (5.895 m)

Tansania

Der schlafende Stratovulkanriese Kilimanjaro im Nordosten Tansanias hat drei Gipfelkegel: Kibo (5895 Meter), Mawenzi (5148 Meter) und Shira (3962 Meter). Der derzeit inaktive Vulkan ist der höchste Berg Afrikas, der viert höchste Gipfel der Seven Summits und der zweithöchste der Volcanic Seven Summits. Der Kilimanjaro gilt mit einer Prominenz von über 5500 (!) Metern auch als der höchste alleinstehende Berg der Erde. Der höchste Punkt am Kraterrand des Kibo wird Uhuru Peak genannt und bedeutet „Gipfel der Freiheit“.


Damavand (5.671 m)

Iran

Der Damavand ist ein Bilderbuchvulkan! Der perfekt geformte, potenziell aktive Stratovulkan ist der höchste Berg des Iran und liegt zwischen Teheran und dem Kaspischen Meer im Elburs-Gebirge (nicht zu verwechseln mit dem Vulkan Elbrus im Kaukasus). Der höchste Vulkan Asiens und der nördlichen Hemisphere hat eine besondere Bedeutung in der persischen Mythologie. Im tibetischen Kunlun Gebirge gibt es übrigens eine Reihe vulkanischer Kegel, deren höchste Erhebung noch etwas höher als der Gipfel des Damavand ist. Die Gipfel dieser Vulkangruppe gelten jedoch lediglich als pyroklastische Kegel und ihre Prominenz liegt zudem unter 300 Meter. Daher zählen sie auch nicht zu den höchsten Vulkangipfeln der Erde und kommt dem Damavand der Titel als höchster Vulkan Asiens zu.


Elbrus (5.642 m)

Russland

Der Elbrus ist ein inaktiver, stark vergletscherter Stratovulkan mit zwei Gipfeln im westlichen Kaukasus. Seine gewaltige Gipfeleiskappe nährt 22 Gletscher. Der West- und Hauptgipfel ist 5642 Meter, der Ostgipfel 5621 Meter hoch. Er ist damit der höchste Berg Russlands. Die allgemein akzeptierte geographische Grenze zwischen Europa und Asien verläuft entlang dem Hauptkamm des Ural Gebirges und der Wasserscheide des Kaukasus. Da sich der Elbrus dem Kaukasus Hauptkamm nördlich vorgelagert und sogar noch höher als dieser erhebt, gilt er als der höchste Berg und der höchste Vulkan Europas und ist damit der anerkannte Gipfel der Seven Summits wie auch der Volcanic Seven Summits. Einige Theorien definieren jedoch die Kuma-Manytsch Niederung nördlich des Kaukasus als Grenze zwischen Asien und Europa, wonach der Elbrus in Asien liegen und der aktive Ätna (3350 Meter) auf Sizilien zum höchsten Vulkan sowie der Mont Blanc (4810 m) in den Alpen der höchste Berg Europas werden würde. Der Pico de Teide (3718 Meter) auf den Kanarischen Inseln ist zwar ebenfalls innerhalb der Europäischen Union und sogar noch höher als der Ätna, jedoch zählen die Kanarischen Inseln geologisch zum afrikanischen Kontinent.


Pico de Orizaba (5.636 m)

Mexiko

Der formschöne Stratovulkan Pico de Orizaba, auch unter seinem aztekischen Namen Citlaltépetl bekannt, ist der höchste Berg Mexikos und der höchste Vulkan sowie nach dem Mt.McKinley in Alaska (6194 Meter) und dem Mount Logan in Canada (5959 Meter) auch der dritthöchste Berg in ganz Nordamerika. Der weithin sichtbare Pico de Orizaba gilt nach dem Kilimanjaro als einer der prominentesten Vulkane der Erde. Von seinem Gipfel ist bei klarer Sicht sogar der 110 Kilometer entfernte Golf von Mexiko sichtbar.


Giluwe (4.368 m)

Papua Neu Guinea

Der Giluwe ist ein vergleichsweise alter, erodierter Schildvulkan und der höchste Vulkan auf der Insel Neuginea. Er ist der zweithöchste Berg im unabhängigen Staat Papua Neuguinea im Ostteil der Insel. Die bekannte und viel bestiegene Carstensz Pyramide (4884 Meter) in der indonesischen Provinz Papua im Westteil der Insel Neuguinea ist zwar noch höher aber nicht vulkanischen Ursprungs. Die Insel Neuguinea ist geotektonisch ein Bestandteil der australischen Kontinentalplatte. Auch nach der Definition von Ozeanien, das Neuseeland, Polynesien und die Pazifikinseln von Hawaii umfasst, ist der Giluwe der höchste Vulkan, da er den hawaiianischen Mauna Kea (4205 Meter über Meeresspiegel, ca. 9300 Meter Prominenz vom Meeresboden) und jeden Vulkan in Neuseeland an Höhe überragt. Und die Volcanic Seven Summits umfassen ja schließlich die „höchsten” und nicht die „größten” Vulkane der sieben Kontinente. Der Giluwe zeichnet sich somit als höchster Vulkan ganz Ozeaniens als auch des australischen Kontinents aus.


Mount Sidley (4.825 m)

Antarktika

Der Mount Sidley ist der höchste Gipfel in Marie Byrd Land in der West-Antarktis und der höchste Vulkan des Kontinents Antarktika. Dass er selbst in Bergsteigerkreisen kaum bekannt ist, verwundert kaum, denn er wurde erst 1990 von Polarforschern erstmals bestiegen. Der gewaltige und extrem abgelegene Berg erhebt sich über zwei Kilometer hoch über das schier endlose, weiße Westantarktische Eisschild. Der majestätische, fast vollständig vereiste Berg hat eine fünf Kilometer breite Caldera und eine 1200 Meter tiefe Kraterwand, die einem gigantischen Amphitheater gleicht. Weiße und hellblaue Eisflanken prägen sein beinahe überirdisches Antlitz, phantastisch bizarre Eispilze den Kraterrand. Die extrem abgelegene Lage nahe dem Südpol, die spektakuläre Route und die einzigartige Logistik, um ihn überhaupt zu erreichen, machen ihn zu einem überaus spannenden Ziel für Abenteuerbergsteiger und natürlich einem „Muss“ für alle „Volcanic Seven Summitters“.


Geographie der Volcanic Seven Summits

Aufgrund der unterschiedlichen geologischen, geographischen und geopolitischen Interpretationen gibt es verschiedene Definitionsmodelle der Kontinente und damit auch für deren jeweils höchste Berge bzw. Vulkane. Die Anzahl der Volcanic Seven Summits basiert auf dem üblichen in Europa verwendeten Kontinentalmodell mit sieben Kontinenten. Eine Frage bei der Identifikation der höchsten Vulkane ergibt sich durch die Definition, was einen Vulkan ausmacht, und welche topographische Prominenz ein Vulkan in Bezug zu den umliegenden Bergen hat, um sich als eigenständiger Vulkan zu qualifizieren. Im Sinne dieser Liste ist ein Vulkan eine geologische Erhebung, die entsteht, wenn Magma durch eine Öffnung in der Erdkruste aufsteigt und als Lava an die Erdoberfläche tritt, und deren Gipfel ein konkretes Eruptionszentrum (Krater, herauserodierter Schlot) aufweist. Eine Erhebung aus vulkanischem Gestein, das lediglich durch geologischtektonische Prozesse nachträglich gehoben wurde, gilt nicht als Vulkan. Weiters ist eine topographische Prominenz (Schartenhöhe) von mindestens 300 Metern erforderlich, so dass die Liste nur echte Vulkane und nicht bloß kleinere Lavaergüsse umfasst, die in großer Höhe aus der Erdoberfläche ausgetreten sind. Referenz: http://en.wikipedia.org/wiki/Volcanic_Seven_Summits, www.peakbagger.com

Vulkanformen

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