DENALI / MOUNT McKINLEY

  • Abenteuerfaktor
    beherzt
  • Erlebniswert / Emotion
    atemberaubend
  • Kondition / Anstrengung
    sehr fordernd
  • Risiko
    geringe objektive Gefahren
  • Komfort
    einfach

Ein Berg der Extreme. Der höchste Berg Nordamerikas, der nördlichste Berg über 5.000m und der kälteste Berg der Welt.

Lange Zeit benannt nach dem 25. US-Präsidenten William McKinley, bekam er im Jahr 2015 offiziell seinen ursprünglichen, indigenen Namen „Denali“ zurück. Diesem Namen wird er auch gerecht, denn „der Große“ – so die deutsche Übersetzung – ragt stolze 6.193m in den Himmel hinein. Und mit einer Prominenz von beachtlichen 6.144m erhebt sich der Denali majestätisch über die wilde Tundra Alaskas. Kein Wunder, dass bei einem solchen Anblick schon mal eine Gänsehaut aufkommt und man überwältigt ist von der Schönheit unserer Erde.

Doch so schön der Berg ist, so viele Gefahren lauern auch. Nur 250km vom Polarkreis entfernt kann es nämlich ganz schön kalt werden. Temperaturen unter -30°C und starke Stürme sind charakteristisch für den nördlichsten Berg über 5.000m – was ihm zusätzlich noch den Ruf als kältesten Berg der Welt einbringt. Da können nur noch die Gipfel der Antarktis mithalten.

Trotz dieser teils extremen Wetterbedingungen fand die Erstbesteigung schon 1913 statt – und ist der Denali seitdem schon über ein Jahrhundert das Mekka für Abenteurer und Bergsteiger, die ihr Können unter Beweis stellen wollen.

Hier treten wir auf den Plan. Denn wir wollen Sie mitnehmen zum höchsten Punkt Nordamerikas. Unsere Expedition verläuft über die Standardroute „West Buttress“. Sie selber ist technisch moderat, jedoch sollte ihr trotzdem gebührend Respekt entgegengebracht werden. Kälte, Stürme und der Windchill-Effekt machen die Expedition nämlich durch äußere Umstände gefährlich –Ausrüstung und Know-How wie an der Antarktis sind nötig! Wer jedoch den Gipfel erreicht, darf sich über eine sagenhafte Aussicht auf die einmalige und unberührte Landschaft Alaskas freuen, die sich kilometerweit zu allen Seiten auftut. Ein weiterer Gänsehautmoment, der sich mit Sicherheit einprägen wird. Eine Erinnerung an das raue, wilde und schöne Alaska. Eine Erinnerung an „den Großen“.

 

Highlights

  • Höchster Berg Nordamerikas
  • Wilde Schönheit Alaskas
  • Technisch moderater Berg

 

Termine:

 

Termine und Preis auf Anfrage!

Buchungscode: DENPP

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Inbegriffene Leistungen:

Gesamte Organisation der Reise

UIAGM Bergführer

Sämtliche Transfers ab/bis Anchorage lt. Programm

4 Übernachtungen in Guesthouses oder Motels im DZ

Zeltübernachtungen während der Besteigung (DZ)

Gesamte Verpflegung in den Bergen

Komplette Hochlagerausrüstung (Zelte, Kocher, etc.)

Spezielle Arktisausrüstung (Zugschlitten, Schaufeln, Schneesägen, etc.)

Notfallapotheke, Pulsoxymeter

Permit

 

Nicht inbegriffene Leistungen:

Internationaler Flug nach Anchorage (gerne machen wir Ihnen ein Angebot)

Alle Trinkgelder

Alle persönlichen Ausgaben jeglicher Art

Kosten, die durch die vorzeitige Beendigung der Expedition entstehen, auch zusätzliche Kosten während eines nicht vorhergesehenen Aufenthaltes in den Camps.

Persönliche Versicherungen

 

Alle nicht spezifisch unter „inbegriffene Leistungen“ erwähnten Leistungen

Geplanter Ablauf 

1. Tag: Ankunft am Flughafen Anchorage in Alaska und Bezug der Unterkunft

2. Tag: Kennenlernen der Gruppe, Briefing über den Ablauf, Ausrüstungscheck, letzte Einkäufe

3. Tag: Flug im Kleinflugzeug zum Kahiltna Gletscher auf 2.200m, Erkundung des Basecamps inmitten von Schnee und Eis und letzte Vorbereitungen für die Besteigung

4. Tag: Heute starten wir! Das erste Ziel ist das Camp I auf 2.400m, welches wir mit unseren Zugschlitten über den schönen Gletscher, der aber meist viele Spalten aufweist, erreichen.

5. Tag: Wir transportieren den ersten Teil der Ausrüstung zum Camp II auf 3.400m und steigen danach wieder ins Camp I zur Übernachtung ab. Diese sogenannte „Shuttle-Technik“ wird die Hälfte der Lasen am ersten Tag zum neuen, höheren Lager gebracht, jedoch im alten Lager geschlafen. Am nächsten Tag folgt dann das restliche Gepäck, wie Zelt, Schlafsack und Kochutensilien. Jetzt wird auch das Lager aufgebaut. Diese Vorgehensweise ist nicht nur wegen des einfacheren Gepäcktransportes nötig, sondern dient auch einer besseren Akklimatisation.

06. Tag: Heute steigen wir mit dem restlichen Gepäck über den Ski Hill zum Camp II auf und bauen unser Lager auf.

07. Tag: Um Kraft zu tanken wird ein Ruhetag am Camp II eingelegt.

08. Tag: Wir tragen wieder die Hälfte der Ausrüstung weiter – über den steilen „Motorcycle Hill“ und den „Squirrell Hill“ bis zum „Windy Corner“ auf rund 4.050m. Anschließend kehren wir ins Camp II zurück.

09. Tag: Über den „Windy Corner“ steigen wir heute bis ins Camp III auf. Der Weg führt über einen beeindruckenden Gletscher mit spektakulären Aussichten auf den Nachbarberg „Mt. Foraker“ bis auf 4.330m in das Genet-Becken zum sogenannten „Medical Camp“. Hier sind während der ganzen Besteigungssaison Ranger und Ärzte vor Ort, um im Notfall möglichst schnell eingreifen zu können

10. Tag: weiterer Ruhetag, es wird das restliche Material vom Depot geholt und sich im Camp eingerichtet.

11. Tag: Heute wird ein Depot auf 4.950m angelegt. Dafür bewältigen wir den schwierigsten Teil der Route: Fixseile, die über 200 Höhenmetern an über 50 Grad steilen Eis- und Schneeflanken zum „West Buttress“ hinaufführen. Anschließend wieder zurück ins „Medical Camp“.

12. Tag: Rasttag im Camp III. Auch heute können wieder leichte Touren gemacht werden, Ziel könnte beispielsweise zum „World’s End“ sein – ein riesen Abbruck der Gletscherterrasse in Richtung Südosten.

13. Tag: Wir kommen dem Gipfel immer näher! Heute arbeiten wir uns über die West Buttress zum Depot und weiter über den teilweise exponierten Grat bis zum High Camp (5.250m) vor. Dieses ist berühmt berüchtigt für seine Eiseskälte und die starken Höhenwinde, weswegen ein sturmsicheres Lager eingerichtet wird.

14. Tag: Ein letzter Ruhetag lässt uns Kraft für den morgigen Gipfelversuch tanken

15.-18. Tag: Aufgrund des launischen Wetters in Alaska, planen wir für den Gipfelversuch genügend Zeit ein. Dieser wird dann je nach Wetterbedingungen vor Ort entschieden, ein etwaiger früherer Abstieg bei vorzeitigem Erreichen des Gipfels ist kein Problem.
GIPFELTAG: Über steile Flanken, Pässe, Schneegräte und an einem eindrucksvollen Felsturm, dem „Arch Deacon Towers“, vorbei steigen wir auf den Gipfel auf. Und spätestens bei Ankunft am höchsten Punkt Nordamerikas machen sich die Mühen der letzten Tage bezahlt! Die Aussicht reicht auf ein bis zu 3.000 Meter tiefer liegendes Meer aus Eis, hinab in die unberührte Landschaft, umrahmt von den umliegenden Berggipfeln Alaskas. Nachdem wir unseren Gipfelsieg ausgekostet haben, machen wir uns auf den Rückweg ins High Camp.

19. – 20. Tag: Die nächsten zwei Tage stehen im Zeichen der Rückkehr. Je nach Wetterverhältnissen steigen wir bis zum Medical Camp und dann ins Base Camp ab, wo wir uns wieder an der Wärme und der – im Vergleich – windstillen Wetter erfreuen.

21. Tag: Anschließend folgt der Rückflug nach Talkeetna.

22. Tag: Bustransfer zurück nach Anchorage.

23. Tag: Reservetag, damit kein Stress bei allfälligen Verspätungen auftaucht

24. Tag: individuelle Heimreise

 

Hinweis: Aufgrund der Wetter- und Routenbedingungen kann sich der Ablauf vor Ort spontan ändern.  Bitte haben Sie Verständnis, wenn es aufgrund schwieriger Wetterverhältnisse zu Verzögerungen bei Hin- oder Rückflug zum/vom Kahiltna-Gletscher kommen kann.

Allgemeines

Eine Expedition in große Höhen stellt trotz moderner Ausrüstung und Höhentaktik immer noch eine große Herausforderung dar. Neben den konditionellen Anforderungen ist die Höhe die größte Schwierigkeit. Wir legen großen Wert auf eine umsichtige, langsame Akklimatisation.

Wetter und Verhältnisse am Berg können zu Programm- oder Routenänderungen führen. 
Die Teilnahme an der Expedition erfolgt in Eigenverantwortung. Die Haftung für Unfälle, Schäden oder Materialverluste wird von Furtenbach Adventures abgelehnt. 
Wenn sie sich nicht sicher sind, ob sie einer Expedition gewachsen sind, kontaktieren sie Lukas Furtenbach unter Tel +43 512 204134 oder mail 
lukas@furtenbachadventures.com und klären diese Frage gerne in einem persönlichen Gespräch!

Schwierigkeit / Technik
Der Denali beherbergt keine großen technischen Schwierigkeiten, ist jedoch aufgrund der extremen Kälte und der Stürme die auftreten können, nicht zu unterschätzen!
Die Besteigung erfolgt in Eigenverantwortung der Teilnehmer unter Leitung eines Expeditionsleiters. Die Teilnehmer müssen sich sicher und selbstständig in kombiniertem Gelände (Fels, Schnee, Eis) bewegen können und bilden gegebenenfalls eigenverantwortliche Seilschaften. Zusammenarbeit, Kameradschaft und Mithilfe am Berg erhöhen die Erfolgschancen aller. Den Anweisungen und Entscheidungen des Expeditionsleiters ist von den Teilnehmern unbedingt Folge zu leisten. Ungeachtet dessen muss jeder Teilnehmer seine physischen Grenzen kennen und gegebenenfalls rechtzeitig die Entscheidung zur Umkehr treffen können. 

Kondition
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei Expeditionen ist ein guter konditioneller Zustand. Trainieren sie in den Monaten vor der Expedition! Mehrstündige Aufstiege und Wege mit schwerem Rucksack und teilweise über 1000 Höhenmeter über mehrere Tage sollten kein Problem für sie darstellen. Bereiten Sie sich auch auf einen selbständigen Gepäckstransport und Mithilfe bei Lagerbereitung vor. Arbeiten Sie an ihrem mentalen Durchhaltevermögen, das gerade unter diesen extremen Umständen sehr gefordert sein wird. Gerne beraten wir sie persönlich, wie sie sich mental und physisch am besten für eine Expedition vorbereiten!

Ausrüstung
Sie benötigen ihre persönliche Bergausrüstung sowie einen Daunenschlafsack mit einem Komfortbereich von -20 Grad. Bitte beachten Sie, dass die Temperaturen unter -40°C sinken, sowie ein beachtlicher Wind-Chill-Effekt und Stürme auftreten können. Nach ihrer Buchung bekommen sie eine detaillierte persönliche 
Ausrüstungsliste von uns zugesandt. Gerne beraten wir sie auch persönlich bei der Auswahl bzw. beim Kauf von noch benötigter Ausrüstung. Mit jahrelanger Expeditionserfahrung wissen wir was sich bewährt hat bzw. was auch nicht. 

Gesundheit
Wir empfehlen jedem Teilnehmer, sich vor der Expedition ärztlich untersuchen zu lassen. Ein guter Gesundheitszustand ist Voraussetzung für die Teilnahme an einer Expedition. Besonders wichtig ist eine Kontrolle beim Zahnarzt, da durch die veränderten Druckbedingungen in der Höhe bisher unbemerkte Zahnprobleme plötzlich akut werden können.

Erfahrung
Sie sollten Erfahrung mit Bergtouren in kalten Umgebungen oder Wintertouren sowie Erfahrung beim Bergsteigen in Höhen bis 5.000 Meter haben. Erfahrung im Umgang mit Pickel und Steigeisen in Eisflanken bis zu 50 Grad Steilheit sowie die Fähigkeit, einen schweren Rucksack zu tragen, sind unerlässlich. Wir wissen sehr genau um den Reiz und die Anziehungskraft von hohen Bergen! Wir wollen aber, dass sie einen solchen Berg sicher besteigen können, gesund zurückkommen und sich auch während der Expedition daran erfreuen können, nicht erst danach. Teilen sie uns in der Buchung mit, welche Höhe sie schon erreicht haben bzw. welche hohen Berge sie bestiegen haben.

Alle Fertigkeiten und Techniken, die sie auf einer Expedition benötigen, können sie in einem speziellen Einführungswochenende in den Alpen erlernen oder auffrischen. Kontaktieren sie uns. 

Einreisebestimmungen
Pass- und Visumbestimmungen

Bürger aus EU und CH: Bei der Einreise mindestens 6 Monate gültiger Reisepass
Für die USA ist eine vorherige ESTA Registrierung erforderlich.

Informationen zu empfohlenen Impfungen und Gesundheitsbestimmungen:
www.die-reisemedizin.de/reiseziele/laender_a-z.html

Weitere Reiseinformationen unter:
http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/buergerservice/reiseinformation/laenderspezifische-reiseinformationen.html

 

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Höttinger Gasse 12
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